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Fun facts über mich

  1. Meine erstes Auto war ein klappriger alter VW Golf. Grottenschlecht nach knallrot umlackiert von Post-gelb. Was habe ich ihn geliebt!
  2. In meinem rosa Papier-Führerschein steht als Vorname „Alsfeld“. Auf der Rückseite die Korrektur: „Der Vorname wurde auf Silke geändert“. Jetzt muss ich ihn bald in ein Scheckkärtchen umtauschen. Das zögere ich soweit als möglich hinaus, so sehr amüsiert mich das immer noch. Allerdings: auf dem Porträt in dem alten sehe ich furchtbar aus, deshalb sollte ich mich wohl drüber freuen.
  3. In der Schule habe ich Sport abgrundtief gehasst, mich manchmal sogar lieber krank gestellt. Später exzessiv Badminton gespielt, gejoggt und Bodybuilding gemacht. Heute liebe ich Yoga und lange Spaziergänge mit unserem Hund.
  4. Ich habe mit einem Undercut die perfekte Frisur für mich gefunden. Dafür habe ich fast 50 Lebensjahre gebraucht.
  5. Ich wäre gerne Minimalist, bin jedoch im Herzen genau das Gegenteil davon. 
  6. Wenn ich zu schnell Eis esse, muss ich furchtbar husten und kann erst weiter genießen, wenn der Anfall vorüber ist.
  7. Ich mag Fahrradfahren nicht, auch wenn ich mich aus Vernunftgründen immer mal wieder dazu animieren möchte. Klappt nicht… Lieber bin ich zu Fuß unterwegs.
  8. Wenn es mir nicht gut geht, egal ob seelisch oder körperlich, dann gucke ich mir in Fernsehen eine Serienfolge von Inga Lindström an. Einige hab ich für Notfälle sogar auf DVD. Macht meinen Allgemeinzustand vielleicht nicht besser, lenkt mich aber perfekt ab.
  9. Seit etwa meinem 20 Lebensjahr ernähre ich mich die meiste Zeit über hauptsächlich vegetarisch. Nachdem ich nun noch ein Problem mit der Laktoseverwertung entwickelt habe, esse ich heute vorwiegend pflanzlich und laktosefrei. Jetzt hat die vegane Ernährungsweise tatsächlich mehr Abwechslung auf den Teller gebracht als jemals zuvor, ich bin begeistert! Mein Mann ist übrigens überzeugter Fleischesser.
  10. Meine Haare hatten schon alle Farben, die sich färben lassen. Mit 40 habe ich aufgehört damit und seitdem wachsen meine Haare so üppig wie nie zuvor. In Graumeliert. Gut so.
  11. Als Kind habe ich Igel durch den Winter gefüttert (in einer extra dafür angefertigten Kiste), eine Brieftaube gesundgepflegt und dasselbe auch bei Wildkaninchenkindern und aus dem Nest gefallenen kleinen Vögelchen versucht. Leider nicht immer mit Erfolg. Aber ich wollte sie alle retten. Tiere retten will ich heute noch, deshalb hab ich auch einen Hund aus dem Tierschutz.
  12. Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf. Das war damals mit viel Mithilfe auch von uns Kindern verbunden. Ich habe 2 ältere Schwestern.
  13. Seit 2007 habe ich dreimal meinen Nachnamen geändert. Geboren bin ich als Steuernagel, dann wurde ich eine Radmacher, zurück zu Steuernagel und nun hängt an meinem Geburtsnamen noch ein Schulz dran. 
  14. In der Schulzeit war ich extrem schüchtern und still. Lehrer waren für mich Autoritätspersonen und ich hab mich fast nie getraut, freiwillig etwas zu sagen. Mündliche Mitarbeit gleich null. Übrigens hab ich das bis zur Fachhochschulreife konsequent durchgezogen.
  15. Ich habe eine Ausbildung zur Bauzeichnerin abgeschlossen. 
  16. Meine erste Fremdsprache habe ich gelernt, als ich in die Schule kam. Und das war Hochdeutsch! Davor konnte ich nur „Vogelsberger Platt“. Heute noch passiert es mir ab und zu, dass ich für einige Begriffe keine hochdeutsche Entsprechung weiß.
  17. Vor ein paar Jahren hab ich viel Zeit in Polen verbracht. Ich mag Land und Leute sehr. Auch die Sprache hat es mir angetan. Da ich das rollende „R“ von Haus aus beherrsche, fiel es mir sogar relativ leicht, diese doch recht komplizierte slawische Sprache zu lernen. Leider verlernt sich das Gelernte auch schnell wieder, wenn man es nicht mehr benutzt…
  18. Ich bin absoluter Frühaufsteher. Gerne auch 4.30 Uhr! Kein Problem. Dafür kann man abends nach 20 Uhr mit mir nichts mehr anfangen. Wenn doch, hab ich vorher ein Mittagsschläfchen gehalten.
  19. Ich war als Jugendliche A-ha Fan. Zu dieser Zeit hab sogar ich die Bravo gekauft, um den Starschnitt zusammenzusetzen. Sonst hatte ich es nicht so mit diesem Magazin.
  20. Ich liebe Blutorangen-Direktsaft. Der muss bei mir immer im Kühlschrank stehen.
  21. Einkaufen gehen mag ich nicht so wirklich. Bei alltäglichen Besorgungen muss es immer schnell gehen. Anders ist das nur bei egal welchem kreativen Zubehör. In diesen Läden könnte ich Tage mit Stöbern verbringen. 
  22. High-Heels sind nix für mich. Nicht nur, dass ich es nie gelernt habe, so damit zu laufen, dass es einigermaßen elegant aussieht. Sondern ich mag es nicht, das ich damit deutlich über 1,80 m groß bin und auf viele Menschen runtergucken muss. Nebenbei bemerkt passe ich dann nicht mehr in unser Haus, einem alten Fachwerkhaus mit entsprechend niedrigen Decken.
  23. Meinen ersten Computer habe ich mir zum Studium gekauft. Damals hab ich mir den noch so zusammenschrauben lassen, wie ich ihn brauchte. Hat aber nichts genutzt. Das Studium hab ich nach einem Semester abgebrochen. Informatik war dann doch nix für mich.
  24. Als mein Sohn noch ein Baby war, haben wir einen Sommer lang auf einem Campingplatz gelebt. Ursprünglich sollte das nur ein Wochenenddomizil sein, doch irgendwie wollte keiner mehr zurück in die Wohnung. Erst als es kalt wurde im Herbst….
  25. Mit mir kann man schlecht über Musik reden und auch nicht über Fernsehsendungen. Interessiert mich alles zu wenig. 
  26. Neue Dinge zu lernen macht mich glücklich. Gerne noch einen Online-Kurs oder noch ein neues Sachbuch. Darüber vergesse ich Zeit und Raum.
  27. Routinen langweilen mich extrem schnell. Und Smalltalk.
  28. Ich habe nach meiner Ausbildung die Fachhochschulreife (Fachrichtung Gestaltung), nachgeholt, weil ich unbedingt noch studieren wollte. Die Schulzeit konnte ich auf ein Jahr verkürzen. Trotzdem hab ich als Schulbeste mit einer Gesamtnote von 1,2 abgeschlossen. Macht mich heute immer noch ein bisschen stolz, zu der Zeit „damals“ (=1995) war es mir eher peinlich.
  29. Ich habe kein Studium abgeschlossen und liebäugele deshalb heute noch ab und zu damit, dass nachzuholen.
  30. Kaltgetränke trinke ich gerne lau, aber niemals eiskalt (davon krieg ich Schluckauf). Heissgetränke müssen jedoch heiss sein.
  31. Weisskrautsalat ist extremst lecker! Aber lasst um Himmels willen den Zucker raus – zumindest, wenn ich ihn nicht wieder angewidert ausspucken soll 😉
  32. Meine Kleidung muss bequem und zweckdienlich sein. Punkt. Klamotten als Statussymbol anzusehen ist mir fremd.
  33. Ich mag To-Do-Listen. Also das Anfertigen. Mit dem konsequenten Abarbeiten hab ich’s nicht so….
  34. Traktor- und Autofahren hab ich schon als Kind gelernt. In meiner ersten Fahrstunde hab ich dann mit Praxiswissen brilliert, welches ein Fahranfänger gar nicht wissen konnte. Traktor bin ich schon lange nicht mehr gefahren. 
  35. Ich trage selbst im Sommer ein Halstuch. Vor allem wegen meinen chronischen Nackenverspannungen. Die werden schlimmer, wenn es zu kalt wird. Zu kalt kann auch ein bisschen lauer Wind bei ansonsten 25 Grad Außentemperatur sein.
  36. Jeans kaufe ich in Herrengrößen. Die passen mir einfach besser.
  37. Ich liebe die Art Deco Zeit. Der Jugendstil ist mir zu verspielt, den Bauhaus-Stil finde ich bemerkenswert, jedoch zu reduziert. 
  38. Schwimmen gehen mochte ich nie. Mittlerweile kann ich auf dem Wasser liegen und liebe gemeinsame Aufenthalte mit meinem Mann im schön warmen Thermalbad. Kaltes Wasser meide ich immer noch.
  39. Ich bin eine ewige Selbstzweiflerin. Mein innerer Kritiker ist grundsätzlich nie mit meinen Ergebnissen zufrieden (falls ich nicht schon vorher aufgegeben habe). Ich habe gelernt, dass dies das Imposter Syndrom ist.
  40. Ich würde mich gerne manchmal in Luft auflösen, damit ich in aller Ruhe andere Menschen beobachten kann.
  41. Auf Berge klettern ist nix für mich, ich krieg schon auf einer Trittleiter Höhenangst.
  42. Ein Kaffee morgens muss sein. Schwarz wie die Nacht. Den genieße ich dann gerne in aller Ruhe.
  43. Große Menschenansammlungen sind mir ein Graus. Als Hochsensible bin ich mit den vielen auf mich einstürmenden Eindrücken total überfordert.
  44. Als Kind wollte ich Tierärztin werden. Oder Pferdepflegerin. Dann bekam ich eine Tierhaarallergie. Aus der Traum! Immerhin habe ich die Allergie soweit in den Griff bekommen, dass ich heute einen Hund und zwei Schlappohrkaninchen halten kann. Gerne hätte ich noch eine Katze. Mal sehen, ob das was wird irgendwann…
  45. Leider verreise ich eher selten, aber wenn, dann extrem gerne mit dem Zug. Im ICE kann ich ungestört aus dem Fenster schauen und vor mich hin träumen. Autobahnfahrten gibts für mich schon lange nur noch als Beifahrer. Als Fahrer würde mich die Geschwindigkeit und die vielen anderen Autos um mich rum mittlerweile überfordern. Wo wollen die anderen bloß alle so schnell hin??
  46. Ich höre Hörbücher. Gerne endlos lange historische Romane – oder Fantasy. Viele! Seit Jahren brauche ich regelmäßig neues Hörfutter.
  47. Krimis, Thriller oder Gruseliges kann ich weder als Film gucken, noch als Hörbuch hören oder einen Roman zu diesen Themen lesen. Der Inhalt verfolgt mich wochenlang, wenn ich Pech habe. Also lass ich es.
  48. Die Einrichtung in unserem Haus besteht vor allem aus „gefundenen“, gebrauchten, geschenkten und/oder geerbten Möbeln. Ich habe noch nie viel Geld für Einrichtungsgegenstände ausgegeben. Diesen zusammengewürfelten Stil mag ich am liebsten. Jedes Möbelstück bei uns Zuhause hat seine Geschichte.
  49. Auch bei Klamotten gehe ich eher Secondhand shoppen, wenn ich mal etwas „Neues“ brauche.
  50. Nachhaltiger leben ist bei uns schon länger Thema. Ich experimentiere mit selbstgemachten Putzmitteln und habe eine Zeitlang unsere Wäsche nur mit Kastanienpulver gewaschen. Auch selbstgemacht versteht sich. Davon bin ich jedoch abgerückt, denn ich habe die perfekte Rezeptur noch nicht gefunden. To be continued….
  51. Fotos von mir selbst mag ich überhaupt nicht. Früher konnte ich auch meine Stimme nicht leiden, das hab ich mittlerweile einigermaßen im Griff.
  52. Geboren bin ich in Alsfeld, Hessen. Dort habe ich auch einige Jahre gewohnt. 
  53. Beadwork / Fädeln habe ich entdeckt, als ich nicht wusste, was ich mit einem Döschen gemischter Indianerperlen machen kann und im Internet über amerikanische Seiten mit Anleitungen gestolpert bin. Das ist jetzt über 20 Jahre her.
  54. Stricken und Häkeln kann ich auch seit meiner Kindheit. Vor allem im Herbst reizt es mich, wieder zur den Nadeln zu greifen. Im Sommer ist es mir zu warm dafür. Ich finde das Geräusch von quietschendem Faden auf den Nadeln grauslig. Die Stricker und Häkler wissen vermutlich was ich meine!? Das ist wie auf ein Tempo beißen. 
  55. Mein liebstes Foto im Moment ist dieses, entstanden im Sommer 2022 mit unserem neuen „Fell-Flüchtlingskind“ aus dem Kriegsgebiet der Ukraine. Er darf bei uns bleiben und lernt gerade, dass Menschen doch nicht alle böse sind. Willkommen in Deutschland, Idefix! 
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